Hexagramm 3 – Bewahre deine kindliche Unschuld

Wenn du dem Chaos vertraust und deiner Umgebung erlaubst, dich zu mutieren, anstatt zu versuchen deine Umgebung zu kontrollieren und dich nicht zu verändern, wird dir die größte Magie offenbart – dass dem Chaos schon immer eine riesige, transformative Ordnung zugrunde liegt.
Hexagramm 3

Hexagramm 3 – Bewahre deine kindliche Unschuld

 

Willkommen zu Hexagramm 3, dem Beginn einer neuen Zeit von kindlicher Unschuld.

Der Text von Richard Rudd liest sich so wunderschön, dass ich ihn hier am liebsten Wort für Wort wiedergeben möchte, doch dann wäre es keine Kontemplation sondern, einfach nur ein mehrseitiges Zitat.

Rudd lädt uns wieder einmal ein all unsere Konditionierungen und Gedankenkonstrukte zu vergessen und unsere kindliche Verspieltheit und Unschuld wiederzuerlangen.

Die Bezeichnung von Hexagramm 3 im I Ching, dem Buch der Wandlungen, ist „Schwierigkeit am Anfang“

und Ra beschreibt Hexagramm 3 als „die fundamentale Herausforderung der Initiation, welche die Verwirrung ist zu transzendieren und Ordnung zu etablieren“.

„The fundamental challenge of initiation is to transcend confusion and establish order.“ – Ra Uru Hu

Der Grund unserer Verwirrung ist unser mangelndes Vertrauen in uns, unseren Lebensweg, in unser kindliches aber göttliches Bewsusstsein, welches vollkommen unschuldig ist.

Weil unser kindlicher, menschlicher Verstand nicht alles verstehen kann und wir das Gesamtbild nicht erkennen können, glauben wir, machtlos zu sein oder ohnmächtig und interpretieren diese Ohnmacht als Verletzlichkeit oder als Ausgeliefertsein an eine höhere Macht. Genau das wird uns auch immer von der „Obrigkeit“ eingeredet. Die Kirche zeigt uns immer wieder die Göttlichkeit als von uns getrennte Macht, die uns verwehrt bleibt und der Staat suggeriert uns die Illusion von Freiheit durch Reichtum hält uns aber durch seine Machtinstrumente, dem Geldsystem, Unterhaltung, Pharmazie und Wettkampf unter Kontrolle und macht uns Glauben, dass nur die Glücklichen oder die Stärkeren erfolgreich sein können. Das ist das weiterhin vorherrschende, darwinistische Weltbild vom Überleben des Stärkeren.

Menschen oder Zellen konkurrieren miteinander um das überleben und der Stärkere gewinnt.

Diese Ansicht ist jedoch absurd, wenn wir uns Zellstrukturen oder gesellschaftliche Strukuren anschauen.

Menschen können nur dann überleben, wenn sie kooperieren

und gemeinsam Innovationen kreieren, um Lösungen für alltägliche Probleme zu finden.

So wie wir Menschen Teil eines größeren, fraktalen Zusammenschlusses, einer Familie, eines Stammes und einer Gesellschaft sind, und im übergeordneten makrokosmischen Zusammenhang auch Teil und wesentlicher Bestandteil von Gaia, einer kosmischen Lebensform, die aus vielen verscheidenen „Zellen“, wie Mineralien (Knochen), Pflanzen (Fasern), Tiere (Muskeln), Gasen (Atem), Wasser (Gefäße) Menschen (Gedanken und Gefühle) besteht, können wir den Menschen und alle anderen Teile von Gaia auf der Mikro-Ebene in viele Zellen unterteilen, die alle eine bestimmte Funktion haben. Wenn Zellen oder wir Menschen, wie es im darwinistischen Weltbild angenommen, von egoistischer Natur wären und gegeneinander konkurrieren würden, wären wir ein einziges Krebsgeschwür und vermutlich längst ausgestorben.

„Survival of the Fittest“ meint allenfalls, dass wir am stärksten sind um am schnellsten wachsen, wenn wir zusammenarbeiten und im harmonischen Austausch miteinander und unserer Umwelt sind und lernen uns anzupassen. Das heißt, Zellen kommunizieren ständig miteinander, tauschen Informationen aus, stellen sich auf Veränderungen der Umwelt ein und wer sich nicht anpasst, stirbt schlicht weg aus.

Das eigentliche Krebsgeschwür, oder der Parasit ist die Institution Kirche oder Staat

Bzw. vielmehr das durch sie verbreitete Gedankengut, dass wir machtlos sind. Es ist gar nicht mal diese Machtlosigkeit, oder der Konrollverlust, sondern die Angst davor.

Wir brauchen keine Angst zu haben, weil wir ständig geführt und im Fluss sind. Wir können gar nicht anders, weil wir ein wesentlicher Teil des großen Ganzen sind. Nur können wir das große Bild des Puzzles nicht erkennen und leben daher in der Illusion der Getrenntheit und der Bedeutungslosigkeit. Wir sehen nur das Chaos und nicht die höhere Ordnung, die aus der höheren Warte unseres höheren Selbsts, erkennbar ist. Das Chaos ist lediglich die Schwierigkeit am Anfang. Wie Kinder, wenn sie laufen, sprechen, essen lernen, etc., in all ihrer kindlichen Verspieltheit und ihrem scheinbaren Chaos, haben sie dennoch eine intuitive, innere Ordnung, die sie zu innovativen Neukreationen anregt. Da spielt der Dinosaurier auf einmal mit der Barbie und der Legotruck fährt durch eine Deckenwüste, um neues Terrain zu erforschen und neue Spielkameraden zu finden.

Unser Spieltrieb ist unsere Innovation, unser Forscherdrang und das Chaos ist unsere Motivation, Sinn im höheren Ganzen zu finden.

Zurück zum Geschwür und der antidarwinistischen These

Die Heilung der Angst ist das Vertrauen. Wenn ich schreibe, das eigentliche Geschwür ist die Initution Kirche oder Staat, dann meine ich damit die parasitären, elitären Strukturen, die uns durch ihr ideologisches Weltbild Getrenntheit und Machtlosigkeit einreden, oder uns durch physischen und medialen Konsum Abhängigkeit vom System und Konkurrenzdenken einbläuen.

Der Punkt ist hier nicht ein Feindbild zu schaffen, sondern zu erkennen, dass wir, wenn wir im Einheitsbewusstsein leben, uns nicht zu fürchten brauchen. Wir können darauf vertrauen, dass sich die Natur selbst reguliert. Jede Zelle, die sich nicht an die Umwelt anpasst, stirbt. Das ist nichts schlimmes, einfach nur der Lauf der Dinge. Menschen, die sich nicht an die höhere Frequenz von Mutter Erde anpassen und weiter den Junk-Fraß essen, mit dem sie auch die Flüsse und Meere vergiften, sterben aus. Ganz einfach. Das ist aber auch nicht zu bewerten. Sie gehen einfach zurück in den Kreislauf der Natur. Ihre Körper werden zu Wurmfutter und ihre Seelen, … nun gut, das ist ein anderes Thema, nach dem Konzept von Bardo kehren nur diejenigen Kristalle zurück, deren Wirte (Körper) 3 Tage unangetastet bleiben. Alle anderen verweilen als Entitäten zwischen den Welten. Das ist ein Spezialthema, das wir vielleicht an anderer Stelle besprechen.

Grundsätzlich entwickelt sich das Leben immer weiter.

Evolution und Involution gehen immer Hand in Hand und niemals rückwärts. Es gibt keinen Rückschritt und keine Verlierer. Es gibt kein gut oder schlecht, richtig oder falsch. Das sind nur Bewertungsrichtlinien der dualen Welt. Selbst Täter, Opfer und Helden sind nicht gut oder schlecht. Aus der höheren Perspektive des Siddhi ist alles einfach ein Experimentieren, einen kindliches Spielen in kindlicher Unschuld. Mal schauen was passiert, wenn ich den Stopfen vom Waschbecken zu mache und den Wasserhahn nicht mehr zu drehe. Oh, es läuft über. Ist ja interessant. Wasser, das dafür vorgesehen war aus dem Waschbecken im Siffon abzufließen, fließt auf einmal aus dem System raus auf den Unterschrank, dann auf den Boden, usw.

Wenn wir Kinder der Menscheit sterben, fließen wir einfach aus dem System Erde raus. Und das geschieht ohnehin mit allen Menschen früher oder später. Doch jene, die sich nicht an die sich verändernde Umwelt anpassen können sterben eben früher.

Unser Leben ist wie das einer Blume, entweder wir wachsen, oder wir sterben.

Das Leben selbst ist so konzipiert, das es seine ursprüngliche Programmierung oder Konditionierung (Schwierigkeiten am Anfang) transzendiert und neue und höhere Formen des Bewusstseins erforscht. Das ist die eigentliche Macht der Menschheit, und die Gabe von Hexagramm 3, die Innovation. Durch unsere kreative, innovative Kraft, die wir am besten in der Kooperation entfalten, sind wir in der Lage neue physische und körperliche Welten zu erschließen und dadurch die Menschheit weiterzuentwickeln, um die Ankunft einer neuen Menscheit vorzubereiten.

Chaos ist im Grunde eine Illusion.

Es gab nie ein Chaos, sondern nur die Schwierigkeit am Anfang. Der Schatten von Hexagramm 3 schürt unsere Angst vor Veränderung, dabei sind wir dazu geschaffen uns zu Veränderung. Keine Veränderung bedeutet Stillstand und Stillstand bedeutet Tod. Um uns weiterzuentwickeln dürfen wir das Chaos begrüßen, anstatt uns davor zu schützen.

Wenn du dem Chaos vertraust und deiner Umgebung erlaubst, dich zu mutieren, anstatt zu versuchen deine Umgebung zu kontrollieren und dich nicht zu verändern, wird dir die größte Magie offenbart – dass dem Chaos schon immer eine riesige, transformative Ordnung zugrunde liegt.

„When you trust in chaos and allow your environment to mutate you rather than trying to control it and stay the same, the greatest magic is revealed to you – that in chaos there is and always has been a vast underlying transforamtive order.“ – Richard Rudd.

Erlaube dir zu vertrauen und dich dem scheinbar chaoitschen Leben hinzugeben.

Erwachsen zu werden ist die Illusion, mit der die Gesellschaft unseren Verstand programmiert (konditioniert) hat. Dass wir vernünftig und ordentlich sein müssen, dass wir unser Leben unter Kontrolle haben. Ich lade dich heute ein aus diese Vorstellung von erwachsen werden umzukehren und deine Kindliche Neugier und dein Chaos zurückzufordern. Dass wir unser Leben kontrollieren ist eine Illusion unseres Verstandes. Wir Menschen sind ein Instrument des Lebens, ein Experiment des Lebens und dienen dem höheren Bewusstsein sich selbt zu erfahren und auszutesten.

Und deshalb ist die Menschheit völlig unschuldig.

Jenseits des dualen Verstandes gibt es nichts zu bewerten. Alles ist Teil des Experiments auch wenn wir den höheren Sinn dessen nicht erkennen können.

Deshalb sei einfach Kind.

Sei kreativ und innovativ und erwecke so die höheren Aspekte, die noch in deiner DNA verborgen liegen.

Lebe im Moment und genieße die großartigen Experimente deiner Existenz.

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